Patagonia: First Mover, Vorbild und Vorantreiber

"Wir sind im Geschäft, um unseren Heimatplaneten zu retten": Die Mission, die sich Patagonia auf die Fahne geschrieben hat, ist ambitioniert – und gerechtfertigt. Bei der Outdoor-Marke gehört das Thema Nachhaltigkeit fest zur Unternehmens-Philosophie und findet in allen Arbeits-Prozessen besondere Berücksichtigung. Die Naturverbundenheit von Patagonia-Gründer Yvon Chouinard, der als Bigwall-Kletterer in den 60er-Jahren große Bekanntheit erlangte, ist der Grundstein des nachhaltigen Ansatzes, bei dem Patagonia echte Pionierarbeit geleistet hat. Als die Brand 1973 ins Leben gerufen wurde, war das Bewusstsein für ethisch vertretbaren Konsum weit noch nicht so ausgeprägt wie heutzutage und auf dem Weg zum angestrebten Ideal musste Patagonia einige Hürden nehmen. Inzwischen hat sich das Konsumverhalten weltweit verändert. Viele weitere Fashion-Labels folgen dem Beispiel Patagonias und achten auf nachhaltige Produktion sowie ethisch vertretbare Geschäfts-Modelle.

Durch seinen Ursprung im Klettern ist der Stil von Patagonia zwischen funktionaler Kleidung und Sportswear verankert. Im Laufe der Jahre hat sich das Portfolio um Sportarten wie Skifahren, Snowboarden, Surfen, Mountainbiking und Trailrunning erweitert und styletechnisch auch die Tür zum Streetwear-Sektor geöffnet. Die locker geschnittenen Longsleeves, T-Shirts und warmen Winter-Jacken mit dem Patagonia-Logo, das – Achtung, Fun Fact! – den Granitberg Fitz Roy in den argentinisch-chilenischen Anden zeigt, haben im Straßenbild Einzug gehalten.

Patagonia subventioniert Bio-Baumwolle

Die Pieces von Patagonia sind "Fair Trade Certified™" und damit unter fairen Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung hergestellt. Bei den Materialien ist vor allem die biologisch angebaute Baumwolle, die Patagonia seit 1996 verwendet, hervorzuheben. Der Einsatz schädlicher Chemikalien wird bei der Organic-Cotton-Linie komplett vermieden. Mit verschiedenen Bonus-Programmen ermutigt Patagonia zudem Farmer, ihre Produktion auf biologischen, regenerativen Baumwoll-Anbau umzustellen. Dabei wird nicht nur auf Chemikalien verzichtet, sondern das Land so bewirtschaftet, dass der Boden gesund bleibt und als CO2-Speicher dient.

Patagonia Organic Cotton Line bei uns im Shop

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Doch Patagonias Einsatz für unseren Planeten endet nicht in der eigenen Produktionskette. Als Mitbegründer der Allianz "One Percent for the Planet", deren Mitglieder 1% ihres Gesamtumsatzes für Umweltorganisationen spenden, betreibt Patagonia auch aktiv Umwelthilfe. Zudem setzt sich Patagonia stark für das Recyceln, Reparieren und Weitergeben der eigenen Produkte ein. So schickte Patagonia beispielsweise ein Werkstattauto durch die USA und reparierte gebrauchte Produkte ihrer Marke kostenlos oder schaltete eine ganzseitige "Don't buy this jacket"-Anzeige in der New York Times mit dem Ziel, dass der Käufer die Notwendigkeit seiner Kaufentscheidung hinterfragt.

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First Mover, Vorbild und Vorantreiber: Patagonia setzt das Thema Nachhaltigkeit authentisch und sympathisch um. Wir bei asphaltgold sagen "Daumen hoch" und sind froh, die Brand in unserem Sortiment zu führen.