adidas NMD_S1: Exklusives Editorial mit Serge Gnabry

EVER CHANGING THE FUTURE: ADIDAS NMD_S1

Mit neuen Vorsätzen starten wir in 2022 und lassen das alte Jahr hinter uns! Für einen freshen Beginn sorgt auch der erste anstehende Heat-Release, denn adidas versorgt uns mit einer Neuauflage einer der beliebtesten Runner aller Zeiten. Nach dem ersten Drop im Herbst letzten Jahres, den es exklusiv nur über die adidas App gab, ist der NMD_S1 jetzt auch endlich bei uns am Start. Um den Release der neuen Silhouette aufs nächste Level zu heben, haben wir uns exklusiv mit adidas und Fußballprofi Serge Gnabry zusammengetan und das geupdatete Modell zeitgemäß inszeniert.

Dem Claim "Ever changing the future" folgend, greifen wir den stetigen Wandel des aktuellen Zeitalters auf und wollen den Impuls setzen, immer weiter nach vorne zu gehen und den Blick dabei auf die Zukunft zu richten.

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Der futuristische Runner kommt im Gegensatz zu seinem OG – dem NMD R1 PK, der mit seiner Boost-Sohle und den seitlichen Plugs vor allem im Jahr 2016 große Beliebtheit erzlangte – ziemlich bold und extravagant daher. Auf Komfort wird auch bei diesem NMD nicht verzichtet: Die klassische Boost-Einheit verbirgt sich bei der Neuinterpretation hinter einer dicken Gummisohle im halbtransparenten Look. Viele kleine, an der Sohle des Sneakers angebrachte Trefoil-Logos sorgen für ein noch rougheres Aussehen. Fans des Klassikers dürfte freuen, dass beim Upper auf das typische und sockenähnliche Primeknit gesetzt wurde und auch das Lacing erinnert an das Original. Das betongraue Upper wird durch die milchige Outsole abgerundet und mit kleinen Logo-Details ergänzt. Betrachtet man die Silhouette im Gesamten, erkennt man das kunstvolle Zusammenspiel verschiedener Formen, Texturen und Designelemente: der NMD_S1 überzeugt absolut durch seine Mehrdimensionalität.

Um die vielen Facetten des NMD_S1 zu unterstreichen, haben wir mit dem vielseitigen Serge Gnabry, der sich auch privat für Styling und Modekultur begeistert, den Runner im modernen Look gestylt, ohne dabei den künstlerischen Anspruch des Modells zu verfehlen. Wer genauer hinschaut, erkennt, dass sich die Dimensionen des Runners im Set wiederfinden, symbolisiert durch Glas, Beton und Gitter.

Im Gespräch zwischen unserem Marketing Director David Bastias und dem fashion-affinen Fußballprofi haben wir uns über das Bestreiten neuer Wege unterhalten und dabei festgehalten, warum man sich von Rückschlägen nicht runterziehen lassen sollte und wieso es manchmal nur einen neuen Blickwinkel braucht, um weiterzumachen. Unten findest du das gesamte Interview zwischen Serge Gnabry und Asphaltgold.

GNABRY: "ES IST MIR WICHTIG, MICH WIRKLICH MIT DEN DINGEN ZU BESCHÄFTIGEN"

DAVID: Du bist mit 16 nach London gegangen. Ein neues Umfeld bedeutet auch, dass man neue Kontakte knüpft. Wie würdest du den Serge beschreiben, den jeder beim ersten Treffen kennenlernt? Gibt es Dinge, die dein Gegenüber überraschen?

SERGE: Die häufigste Reaktion ist immer erstmal die, dass die Leute mich irgendwie anders anschauen oder wahrnehmen und dann merken, dass ich ja eigentlich doch ein ganz normaler Mensch bin. Ich versuche jeder oder jedem auf Augenhöhe gegenüberzutreten, das ist immer das Wichtigste, wenn ich neue Leute kennenlerne. Den gleichen Respekt, den ich einfordere, will ich auch zurückgeben. Die meisten hätten vorher nicht gedacht, dass man so locker mit mir reden kann.

DAVID: Das kann ich auf jeden Fall nur bestätigen, du bist ein lockerer Typ!
Als Profi bist du viel unterwegs und natürlich auch immer im Team, passend zu deiner Sportart. Das kann wahrscheinlich recht monoton sein. Me-Time ist da eher eine Rarität. Gibt es Situationen, in denen du viel Wert auf Privatsphäre legst oder genießt du es immer in der Öffentlichkeit zu stehen?

SERGE: Nein, das genieße ich nur auf dem Platz, abseits habe ich gerne meine Privatsphäre. Me-Time und einfach mal in mich zu kehren, ist für mich genauso wichtig. Es ist oft viel Trubel um mich herum, viel Anspannung, weshalb es mir wichtig ist, mir auch mal Zeit für mich selbst zu nehmen, entspannt Dinge, die mir Spaß machen, zu erleben, mit Freunden und der Familie Zeit zu verbringen oder anderen Hobbys nachzugehen.

DAVID: Wenn du sagst, du genießt die Aufmerksamkeit beim Fußball, was genießt du daran?

SERGE: Ich bin kein Mensch, der gerne im Mittelpunkt steht. Zugegeben: Das ist mir nicht immer so recht. Auf dem Platz dagegen ist es für mich okay. Wenn ich gut spiele, freue ich mich natürlich auch darüber, ein Lob zu bekommen. Abseits des Platzes bleibe ich aber schon gerne auch im Hintergrund.

DAVID: Du musst dich wahrscheinlich nie irgendwo vorstellen und die meisten Leute kennen dich. Jemand wie Kanye West läuft deswegen in Berlin mit einer Allover-Maske rum. Was hältst du von sowas? Kannst du das irgendwie nachvollziehen?

SERGE: Naja, durch die Maske weiß jetzt auch jeder, dass es Kanye ist. Deswegen weiß ich nicht, ob das so viel Sinn ergeben hat, aber durch ihn ist daraus ja auch wieder ein Trend entstanden. Kanye steht aber auch noch mal deutlich mehr im Spotlight und ich glaube, dass er unter der Maske auch mal seine Gesichtsausdrücke, seine Mood verbergen möchte. Er steht immer unter Beobachtung, Kameras begleiten ihn auf Schritt und Tritt. Das ist bestimmt nicht immer einfach. Deswegen kann ich das schon nachvollziehen.

DAVID: Du weißt wir sind Sneaker-Retailer und wollen jetzt nicht nur tiefgründigere Fragen stellen und da du ganz weit vorne bist was Fashion angeht, was sind denn für dich die Top 3 der stylishsten Athleten aktuell?

SERGE: Auf jeden Fall Héctor Bellerín und NFL-Spieler Stefon Diggs. Nummer 3 ist kein Athlet, aber A$AP Rocky.

DAVID: Sehr gute Antworten. Würde ich so unterschreiben. 2016 war ja eine Art Wendejahr für dich – ich kann mich noch ganz genau erinnern als du bei Olympia gespielt hast und ich mir dachte: „Rising Star, der wird noch für Furore sorgen“. Du bist dann nach Bremen in die Bundesliga gewechselt und hast im Interview gesagt, dass das eine der schwersten Entscheidungen in deiner Karriere war. Wie gehst du generell mit so einem Druck und solchen Herausforderungen um? Wie verarbeitest du solche Situationen?

SERGE: Puh, schwierig zu sagen. Ich glaube, das Wichtigste bei dieser Entscheidung war, dass ich wusste, ich muss raus und einen Schritt zurück machen. Es ist mir schwergefallen, weil Arsenal ein Verein ist, bei dem ich mich unglaublich wohlgefühlt habe und noch dazu hatten wir eine super Mannschaft.

Als ich mit 16 nach London gezogen bin, ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich wollte bei Arsenal irgendwann ein super Spieler werden. Ehrlicherweise ist es mir aber auch schwergefallen, weil ich den Ort nicht verlassen wollte. London ist eine sehr angenehme Stadt zum Leben.

Es ist aber wichtig, sich realistisch und kritisch damit auseinanderzusetzen, was ist und was sein kann, wenn man Schritte für die Zukunft plant. Mein Motto lautet: Einfach alles reinlegen und dann schauen, was dabei herauskommt. Man weiß vorher nie, wie es ausgeht, man kann aber viel versuchen, um es gut werden zu lassen.

DAVID: Und hast du eine bestimmte Methode, wie du es schaffst neue Perspektiven auf gewisse Situationen zu bekommen?

SERGE: Es ist mir wichtig, mich wirklich mit den Dingen zu beschäftigen, offen zu sein und an mir zu arbeiten. Dadurch entsteht dann meist auch eine Positivität. Das ist der Weg, den ich für mich gefunden habe und der, der mich letztendlich auch nach vorne gebracht hat.

DAVID: Wenn du sagst Positivität, was bedeutet das?

SERGE: Wenn du weißt, dass du viel Arbeit investiert und alles Mögliche getan hast, dann kannst du sagen, du hast es versucht und dabei dein Bestes gegeben. Scheitert es dann an etwas anderem, dann ist das halt manchmal so im Leben. Es geht nicht immer nur bergauf. Das ist eine wichtige Erkenntnis, die ich auch während meiner Zeit in West Bromwich gewonnen habe. Ich habe dort immer alles gegeben, auch im Training, aber der Trainer stand einfach nicht auf mich. Ein Beispiel dafür, dass es Dinge gibt, die außerhalb meiner Kontrolle liegen. Trotzdem habe ich viel in dieser Zeit gelernt und Erfahrungen für die Zukunft mitgenommen, immer weitergemacht und irgendwann hat es mich wieder nach oben gebracht.

DAVID: Du hast einen sehr imposanten Werdegang hinter dir, schon viele Top-Vereine dabei gewesen, da entstehen ja auch sicherlich Freundschaften. Héctor hast du vorhin schon erwähnt und auch Joshua ist ein guter Kumpel von dir –wer hat dich in deiner Karriere bisher von den Kollegen am meisten geprägt?

SERGE: Geprägt haben mich viele Personen. Ich denke, was mir am meisten geholfen hat, war die Seriosität von Per Mertesacker. Per hat oft sehr direkt mit mir geredet und hat mich dadurch gepusht. Ich glaube, es gibt viele Freundschaften, in denen es einfach so läuft, aber, dass dir ehrlich jemand sagt "Ey, straff dich jetzt mal" ist eher rar. Und deshalb war es Per, der mich am meisten geprägt hat.

DAVID: Und abseits des Fußballs? Was würdest du da sagen?

SERGE: Auch abseits des Fußballs habe ich eine echt tiefgründige Freundschaft mit Jo, in der wir auch viele sehr private und tiefe Themen besprechen. Wir und auch unsere beiden Familien kennen sich schon seit Jahren, wir verbringen viel Zeit miteinander und deswegen ist er mein engster privater Kontakt.

DAVID: Zum Abschluss eine Frage, die uns Sneakerheads natürlich brennend interessiert: Welcher Sneaker ist dein all time favorite?

SERGE: Mein all time favorite, das kann ich gar nicht so genau sagen. Aber heute habe ich den Predator 4D bekommen und der ist echt geil! Danke adidas!

DAVID: Wir haben den auch noch nie so stylish am Fuß gesehen wie heute! Vielen Dank, das war‘s dann auch schon.

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